Geschichte
MAXQDA 10 ist die neuste Version der MAX Programme, und zählt zu der Handvoll Pionierprogrammen, die den qualitativen Forschern erstmalig ein computergestütztes Hilfsmittel für Ihre Arbeit an die Hand gaben. Heute ist MAXQDA eines der weltweit führenden Programme zur qualitativen Datenanalyse und aus dem Spektrum der professionellen Tools nicht mehr wegzudenken. Es gibt derzeit kein besseres Softwaretool, das alle State-Of-The-Art Möglichkeiten der qualitativen Datenanalyse so optimal ausnutzt.
Eine kurze Chronik in Zahlen
| 2010 | MAXQDA 10 kommt auf den Markt und ist vielseitiger, anwenderfreundlicher und flexibler als jemals zuvor: Das beste MAXQDA aller Zeiten. Neben dem frischen Design und der gewohnten intuitiven Bedienbarkeit, ist es von nun an auch möglich, Worddokumente direkt zu importieren, sowie mit PDF, Bild-, Audio- und Mediadateien im Programm zu arbeiten. Weiterhin wurden viele Features weiterentwickelt und optimiert und erlauben überdies ein hohes Maß an Funktionalität. Dazu gehören die Symbolleisten, zoombare Darstellung des geöffneten Dokuments, farbliche Darstellung von codierten Stellen im Dokument, Visualisierung von Worthäufigkeiten in Wortwolken, ad-hoc Suchfunktionen in jedem Fenster, optimiertes Geolinking und eine verbesserte Memosteuerung. |
| 2008 | Im Juli 08 erscheint MAXQDA mit der Möglichkeit, GeoReferenzen unmittelbar in ein bestehendes Projekt einzubinden. Damit ist MAXQDA weltweit die erste QDA Software, die Geo-Linking ermöglicht. |
| 2008 | Eine umfangreiche Reform der Lizenzierung erlaubt den AnwenderInnen eine beispiellose Flexibilität: Neben Einzelplatz- und Netzwerklizenzen, die jeweils als Kauf- oder Leasingversion erhältlich sind, gibt es portable Lizenzen, die USB-Stick basiert sind. MAXQDA ist auf jedem PC verfügbar, an den der USB Stick angeschlossen wird. |
| 2007 | MAXDictio Version2 erscheint mit stark erweiterter Funktionalität. |
| 2007 | MAXQDA2007 erscheint: Neben umfangreichen Erweiterungen stellt diese Version sensationelle innovative Visualisierungmöglichkeiten bereit: Das TextPortrait, die Codeline, die Text-Comparison-Chart, ermöglichen neuartige Einblicke in das Datenmaterial und geben den ForscherInnen methodisches Innovationspotential in die Hand. Die MAXQDA Visual Tools sind im Spektrum der QDA Software ohne Konkurrenz! |
| 2005 | MAXMaps erscheint, ein Zusatzmodul zur graphischen Auswertung und Darstellung der Analyseergebnisse; es wird als Zusatzmodul vollständig in MAXQDA integriert. |
| 2004 | MAXQDA2 – mit dieser Version stellt MAXQDA erstmals ausgefeilte visuelle Tools zur Darstellung der Daten bereit: Den Code-Matrix-Browser und den Code-Relations-Browser. Außerdem wurde für zahlreiche Exportfunktionen das HTML Format verfügbar. |
| 2003 | MAXDictio erscheint: Ein Programm zur diktionärsbasierten Inhaltsanalyse. Als optionales Zusatzmodul ist MAXDictio vollständig in die siebte Version von MAXQDA integriert. |
| 2001 | Die sechste Version erscheint: MAXQDA – diese neue Version bringt neben erheblichen Erweiterungen die Umstellung auf das .rtf Format – und die Namensänderung |
| 1998 bis 2000 | koninuierlicher Ausbau der Funktionalität in freien Updates (Einbau von drag&drop Funktionen, Shortcuts, u.v.m.) |
| 1997 | Die fünfte Version erscheint: winMAX 1997; in dieser Version sind erstmals Visualisierungsfunktionen enthalten (u.a. das Anzeigen von Codierstreifen am Textrand). |
| 1996 | Die vierte Version erscheint mit erheblich erweiterter Funktionalität: winMAXpro |
| 1995 | Die erste englischsprachige Version erscheint. Die deutsche Version wird parallel weitergeführt. (Inkl. Handbücher) |
| 1994 | Die dritte Version erscheint: winMAX. Damit wechselt MAX von der DOS- auf die benutzerfreundlichere Windows-Ebene. |
| 1992 | Eine verbesserte, erweiterte Version erscheinet: MAX.txt. Sie wird im Rahmen der Präsentation der Freien Universität Berlin auf der Computerfachmesse CEBIT in Hannover einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. |
| 1989 | Die erste Version erscheint unter dem Namen MAX. Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit erscheint die erste Programmversion für den PC (unter dem Betriebssystem DOS) unter dem Namen MAX. |
Hier ein kurzer Abriss der Geschichte aus der Perspektive des Autors von MAXQDA, Prof. Dr. Udo Kuckartz:
“Alles begann Mitte der 1980er Jahre, zu einer Zeit als es noch keine PCs gab und man noch mit der Generation sogenannter Großrechner arbeitete. Im Frühjahr 1989 erschien dann die erste Version von MAX für den Personal Computer. Das Programm basierte auf Datenbanktechnologie (dBase und Clipper) und sah aus wie dies damals für DOS-Programme üblich war. Mit Lichtbalken, Escape- und Returntaste sowie den Funktionstasten und deren virtuosem Gebrauch war das Programm ganz passabel zu handhaben, jedenfalls damals schon besser als es so manches Programm zur Textanalyse heute ist. Annähernd im Jahresrhythmus erschienen neue, verbesserte Programmversionen.
1992 wurde MAX erstmals auf der Computer Messe Cebit in Hannover am Stand “Forschungsmarkt Berlin” ausgestellt und im gleichen Jahr erschien im Gustav Fischer Verlag Stuttgart das Buch von Udo Kuckartz “Textanalysesysteme für die Sozialwissenschaften”.
Die DOS-Zeit neigt sich ihrem Ende zu und mehr und mehr wurde die Maus zum Hilfsmittel der Computerarbeit. MAX ging mit der Zeit – im Gegensatz zu den Herstellern der Datenbanksoftware, auf denen MAX basierte. Ashton Tate und Nantucket hatten den Zug der Zeit verschlafen und da mit dieser Technologie kein Graphical User Interface realisierbar war, wurde MAX als C++ Programm völlig neu programmiert.
Im Herbst 1994 erschien die erste deutsche Windows Version von MAX unter dem Namen winMAX – MAX für Windows, gleichzeitig bestand noch die Vorstellung, die DOS-Version würde parallel weiterentwickelt.
Ein Jahr später, 1995, erschien die englische Version des Programms und Ende des Jahres 1995 eine erweiterte Version, die nun auch die Eingabe von Memos sowie Teamwork-Funktionen vorsah. Das neue Programm hieß winMAXpro 96 — die alte, leicht revidierte Version gab es weiter unter dem Namen winMAX Basis.
winMAX 1997 kam 18 Monate später auf den Markt, u.a. mit der Neuerung, dass Codierungen am Text angezeigt wurden. Die englische Version erschien fast zeitgleich und wurde seither von Sage Publications London/Thousand Oaks vertrieben. Zwischen 1998 und 2000 erschienen regelmäßige Updates mit verbesserten Features, die u.a. das Verschieben von Codes mittels Drag-and-Drop beinhalteten.
MAXqda stellte ähnlich wie 1994 winMAX einen Quantensprung nach vorn dar, denn es basiert auf einem erweiterten Textformat, dem Rich Text Format (RTF). Die Entscheidung für RTF bedingte eine völlige Neuprogrammierung. Beibehalten wurde nicht nur die innere Logik des Programms, die sich im Laufe von 15 Jahren sukzessive weiterentwickelt hat, sondern auch der Aufbau des Bildschirms mit vier Hauptfenstern. Alles andere war neu, wobei vor allem die Integration in die Welt von MS Office und Internet Explorer vorrangig war.
Im September 2004 erschien MAXqda 2 – die neue Version war die konsequente Weiterentwicklung des Programm, basierend auf den vielen Erfahrungen, Rückmeldungen aus Schulungen und Wünschen unserer AnwenderInnen.
Im Februar 2007 wurde schließlich MAXQDA 2007 vorgestellt.”
