Welche Unterstützung bietet MAXQDA für die Fokusgruppenanalyse?

Die Durchführung von Fokusgruppen und Gruppeninterviews nimmt einen hohen Stellenwert in der Sozial- und Marktforschung ein. Fokusgruppen bieten ein hohes Potenzial an unterschiedlichen Analysen, sodass für MAXQDA 12 daher zahlreiche neue Funktionen entwickelt wurden, die Ihnen eine einfache und vor allem effektive Analyse von Fokusgruppendaten ermöglichen. Der Einfachheit halber verwenden wir in MAXQDA – und auch in diesem Handbuch – meist nur den Begriff „Fokusgruppen“, wenngleich die Funktionen alle auch für die Analyse von Gruppeninterviews geeignet sind:

  • Transkripte von Fokusgruppen lassen sich so importieren, dass beim Einlesen die Sprechbeiträge der Teilnehmenden automatisch codiert werden.
  • Einzelne Teilnehmende lassen sich direkt in der „Liste der Dokumente“ aktivieren, sodass man leicht die Aussagen einzelner Personen zu ausgewählten Themen zusammenstellen kann. Hintergrundinformationen zu den Teilnehmenden, wie z.B. Alter und Berufserfahrung, lassen sich in Variablen für die Fokusgruppenteilnehmenden speichern und für die gezielte und vergleichende Analyse von Teilnehmenden-Gruppen verwenden.
  • Die „Übersicht Fokusgruppen-Teilnehmer“ kann herangezogen werden, um Fragen der folgenden Art zu beantworten: Wer hat wie häufig gesprochen? Wie umfangreich in Worten bzw. Zeichen sind die Beiträge der einzelnen Teilnehmer?
  • Mithilfe des Code-Matrix-Browsers und der Kreuztabelle für Fokusgruppen entstehen Visualisierungen des Typs „Themen x Teilnehmende“, mit der sich Teilnehmende und Gruppen von Teilnehmenden hinsichtlich der Verteilung von Codierungen – also zum Beispiel unterschiedlichen Themen, Argumenten, Positionen und Sichtweisen – vergleichen lassen.