Das Code-Überschneidungs-Modell

Funktion dieses Modells

Das „Code-Überschneidungs-Modell“ zeichnet für mehrere Codes die Überschneidungen untereinander und mit anderen Codes. Unter einer Überschneidung wird in MAXQDA das gemeinsame Vorkommen von einem Code an einem Segment verstanden. Auch die Subcodes der ausgewählten Codes können einbezogen werden.

Darstellung in der Map

Die ausgewählten Codes werden in kreisförmig auf der Arbeitsfläche platziert, die überschneidenden Codes außen herum. Ferner werden die überschneidenden Codes durch ungerichtete Pfeile mit dem Code bzw. den Codes verbunden. Die Dicke der Verbindungslinien symbolisiert die Anzahl der Überschneidungen dieser beiden Codes. Je mehr Überschneidungen, desto dicker die Linie. Die Verbindungen von Codes zu Subcodes werden rot gezeichnet, Überschneidungen zu anderen Codes grau.

Beispiel für ein „Code-Überschneidungsmodell“

Neues Modell erstellen und Gestaltungsoptionen festlegen

Nachdem Sie im Tab Start über Neues Modell ein Code-Überschneidungs-Modell angefordert haben, ziehen Sie aus der „Liste der Codes“ einen oder mehrere Codes auf die Arbeitsfläche von MAXMaps. Nach Abschluss der Code-Auswahl erscheint folgender Optionsdialog:

Auswahloptionen für Codes bzw. Subcodes

Auswahloptionen für Codes bzw. Subcodes

Überschneidungen nur mit aktivierten Codes berücksichtigen – Die Darstellung kann auf die derzeit aktivierten Subcodes beschränkt werden.

Nur für aktivierte Dokumente – Bei der Erstellung werden bei eingeschalteter Option nur die Überschneidungen in den derzeit aktivierten Dokumenten berücksichtigt.

Häufigkeiten bestimmen Linienstärke – Wählen Sie diese Option, damit Verbindungslinien zwischen Codes mit vielen Überschneidungen dicker erscheinen als zwischen Codes mit wenigen Überschneidungen.

Subcodes einbeziehen – Level – Man kann wählen, ob und bis zu welchem Level gestaffelt, Subcodes einbezogen werden (0 = keine Subcodes anzeigen; 1 = nur die direkten Subcodes einbeziehen; 2 = auch Level 2, d.h. die Subcodes der Subcodes einbeziehen)

Min. Anzahl von Überschneidungen – Wird die hier eingestellte Zahl nicht erreicht, wird die Verbindung nicht eingezeichnet. Es werden also nur Verbindungslinien zwischen Codes dargestellt, die mindestens so viele wie hier festgelegte Überschneidungen aufweisen.

Codes darstellen als – Die Symbole können wahlweise als Kreise oder als Codesymbole in der Map angezeigt werden. Die Darstellung der Codes kann nachträglich über das Fenster „Eigenschaften“ geändert werden.

Größe der Codesymbole – Wählen Sie hier aus, ob alle Codes gleich groß dargestellt werden sollen, oder ob die Anzahl an Codierungen bzw. von Überschneidungen berücksichtigt werden soll. Bei der Option Nach Häufigkeit der überschneidenden Codings wird ausgewertet, wie viele Überschneidungen der Code mit anderen Codes auf der Map hat. Bei der Option Nach Häufigkeit der überschneidenden Codes wird ausgewertet, mit wie vielen anderen Codes auf der Map sich ein Code überschneidet, unabhängig davon, wie viele Codings sich jeweils überschneiden.

Auswahloptionen für zu berücksichtigende Codierungen

Gewichtsfilter – Durch Wahl eines Bereichs der Coding-Gewichte, kann die gesamte Darstellung auf Codierungen einer bestimmten Relevanz beschränkt werden. Stellt man den Bereich bspw. auf 80 bis 100 ein, so werden nur solche Überschneidungen überhaupt für die Darstellung berücksichtigt, bei denen die Coding-Gewichte in diesem geforderten Bereich liegen.