Das Einzelfall-Modell

Funktion dieses Modells

Bei diesem Modell steht ein Fall aus der „Liste der Dokumente“ im Mittelpunkt des Interesses (Dokument, Dokumentgruppe oder Dokumentset). Dieses Objekt des Interesses wird zu Beginn der Funktion aus der „Liste der Dokumente“ in die Arbeitsfläche von MAXMaps hineingezogen. Sinn und Zweck der visuellen Darstellung ist es nun, die zum Fall gehörenden Memos und Codes sowie die codierten Segmente darzustellen und für die Exploration zugänglich zu machen.

Darstellung des Modells in der Map

Beisipel für ein Einzelfall-Modell

Die Elemente des Modells werden in der Map so dargestellt, dass das Dokumentsymbol in der Mitte der Arbeitsfläche angeordnet ist und die angeforderten Elemente sternförmig um das Dokument herum gruppiert werden. Memos werden ganz oben in der Map dargestellt.

Die verschiedenen Elemente sind mit dem Dokument durch ungerichtete Verbindungslinien verbunden. Die Linienstärke zwischen Dokument und Codes symbolisiert die Anzahl der für den jeweiligen Code vorhandenen Segmente in sieben Stufen – je dicker die Verbindungslinie, desto mehr Segmente mit dem betreffenden Code sind vorhanden. Es kann natürlich vorkommen, dass einem Dokument sehr viele Codes oder Memos zugeordnet bzw. sehr viele Stellen im Dokument codiert worden sind. Als Optionen sind deshalb Maximalzahlen für darzustellende Codes, Memos und für die Anzahl der Codings sowie Selektionskriterien einstellbar.

Neues Modell erstellen und Gestaltungsoptionen festlegen

Nachdem Sie im Tab Start über Neues Modell ein Einzelfall-Modell angefordert haben, ziehen Sie aus der „Liste der Dokumente“ ein Dokument, eine Dokumentgruppe oder ein Dokumentset auf die Arbeitsfläche von MAXMaps.

Daraufhin erscheint ein Optionsdialog, in dem Sie folgende Elemente für die Darstellung auswählen können:

  • Memos, die mit dem Fall oder einem zugehörigen Code assoziiert sind.
  • Codes, die dem Fall zugeordnet sind.
  • Segmente aus diesem Fall, die den dargestellten Codes zugeordnet sind.
Auswahloptionen für die Gestaltung des Modells

Auswahloptionen für Memos

Memos – Für jeden Memotyp lässt sich gesondert auswählen, ob sie in das Modell integriert werden: Dokument-Memos, Memos im Dokument, Code-Memos sowie mit Code verknüpfte Memos.

Auswahloptionen für Codes

Nur aktivierte anzeigen – Es werden nur die derzeit aktivierten Codes, die im Fall vorkommen, in die Map eingefügt.

Max. Anzahl (5, 10, 15, 20) – Begrenzt die Anzahl der Codes, die in der Map dargestellt werden sollen. Falls weniger Codes angezeigt werden sollen, als dem Fall zugeordnet sind, wird eine Rangfolge nach der Anzahl der vorhandenen Codings erstellt, das heißt es werden die Codes mit den meisten Codings dargestellt, natürlich nur bezogen auf den Fall, der für das Modell ausgewählt wurde.

Größe … relativ zu Codehäufigkeit – Wählen Sie diese Option, damit Codes mit vielen codierten Segmenten größer dargestellt werden als Codes mit wenigen Segmenten. MAXMap verwendet drei verschiedene Größen für die Codedarstellung: Codes, deren Häufigkeiten im Bereich von einer Standardabweichung um den Mittelwert liegen, werden in einer mittleren Größe dargestellt. Codes mit mehr oder weniger codierten Segmente, erhalten ein größeres bzw. kleineres Symbol. Wenn die Codehäufigkeiten dicht beieinander liegen, verwendet MAXMaps nur die kleinste oder die kleinste zusammen mit der mittleren Symbolgröße.

Auswahloptionen für Codings

Anzeigen – Bei eingeschalteter Option werden für jeden Code eine einstellbare Anzahl von zugehörigen Codings dargestellt, sodass man einen visuellen Eindruck von der Codehäufigkeit erhält.

Für den Fall, dass für den Code mehr Codings als die gewünschte maximale Anzahl vorhanden sind, kann man entweder Priorität nach Gewicht (Codings mit größerem Gewicht haben Priorität) oder Priorität nach Größe der Segmente (Codings mit größerer Fläche haben Priorität) festlegen.