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Vorgehensweise bei der induktiven Kategorienbildung

23 Okt 2020, 13:58

Hallo liebe MAXQDA-Nutzer,

ich schreibe derzeit meine Masterarbeit und verwende für die Auswertung der Experteninterviews die Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring. Dabei habe ich mich für die induktive Kategorienbildung entschieden.

Mayring schlägt an dieser Stelle folgende Vorgehensweise zur Datenreduktion vor: Paraphrasieren, Generalisieren und Reduzieren. Nachdem 10 bis 50 % des Datenmaterials nach diesem Schema zusammengefasst wurde, soll man noch einmal von vorne überprüfen, ob weitere Kategorien notwendig sind oder noch welche zu ergänzen sind. Danach hat man ein fertiges Kategoriensystem und kann, anhand dessen mit der Reduktion fortfahren.

Da es sich in meinem Fall um eine größere Datenmenge handelt, habe ich mir überlegt hierfür MAXQDA zu verwenden. Nun frage ich mich, ob man nachdem man das fertige Kategoriensystem aufgestellte hat, eine vereinfachte Reduktion anwenden kann, so dass man nicht alle Aussagen paraphrasieren und generalisieren muss, sondern gleich die Aussage auf das wesentliche reduziert?

Da ich mit diesem Auswertungsverfahren bisher noch keine Erfahrung gemacht habe, würde ich mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Version: MAXQDA 2020
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KMaier
 
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Re: Vorgehensweise bei der induktiven Kategorienbildung

11 Nov 2021, 13:51

Hallo,

das gleiche Problem habe ich derzeit auch.. Mayring ist vorgegeben, aber die Kombination aus deduktiver und induktiver Kategorienbildung ist schwierig zu durchschauen. Deduktiv wurden die Kategorien bereits erstellt, jetzt ist die Frage, wie die Kategorien induktiv noch gebildet werden können. Kann ich das einfach ohne die zusammenfassende Inhaltsanalyse machen? In den neuen Werken beschreibt Mayring ja die Abgrenzung und dass das über ein Selektionskriterium und Abstraktionsniveau induktiv gebildet werden kann. Muss ich diese dann anwenden?

Danke und viele Grüße
Julienne
Julienne27
 
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Registriert: 11 Nov 2021, 12:25

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